Bahnanreise zum Sportevent – gute Idee?

Heute habe ich bei fiesem Regenwetter beim 25. Karlsbader Volkslauf mitgemacht, in Langensteinbach, um genau zu sein. Es regnete von Anfang bis Ende. Sowohl auf der Hinfahrt, als auch auf dem Rückweg. Die Strecke war demnach pitschnass, die Wege teilweise von Pfützen überzogen oder sogar überschwemmt.

Das Rennen hat (trotz allem) viel Spaß gemacht, aber zwei Dinge sind doch bemerkenswert.Das eine ist: der Start- und Zielort, das Schulzentrum Langensteinbach, ist mit der S11 über die Haltestelle Langensteinbach St. Barbara ganz ordentlich an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Auch wenn am Sonntag nur eine Bahn pro Stunde und Richtung fährt, passte das doch ganz gut: für den Start um 11:10 Uhr ist die Bahn, die um 10:06 Uhr ankommt, sehr geeignet. 600m Fußweg sollte ja kein Problem sein, wenn man danach 5 oder 10km durch den Wald rennen will? Dennoch reisten nur 4 Teilnehmer des Rennens mit der Bahn an* – von knapp 800.

Die andere bemerkenswerte Sache: die Veranstaltung fand beinahe komplett im Freien statt. Startnummernausgabe, Kaffee und Kuchen, Siegerehrung etc. – alles unterm Dach des – zugegeben: sehr schönen – Stadions. Nur duschen durfte man drinnen, in den Umkleideräumen der benachbarten Sporthalle. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich war nur mit den Nötigsten an Wechselkleidung ausgestattet, hatte war ich fest davon ausgegangen, nach dem Rennen gemütlich bei Milchkaffee und Torte in einer warmen Sporthalle zu sitzen, der Siegerehrung zuzuhören und abzuwarten, bis die nächste Bahn zurück nach Karlsruhe fährt. Kaffee und Kuchen genoss ich dann schon und habe mir auch die Siegerehrung angesehen, aber es war deutlich zu kalt und zu windig, um das noch gemütlich zu nennen. Wäre da nicht die Bahnanreise gewesen, hätte ich es nicht so lange dort ausgehalten.

Bitte nächstes Jahr bitte wieder mit Sporthalle! Nicht nur die Bahnfahrer werden es danken.

Und auf meine Checkliste für die Winterlaufserie Rheinzabern gehören:

  • Handschuhe
  • Warme Hose zum Drüberziehen
  • Warme Jacke für nach dem Rennen

 


* Zugegeben: ich habe nur diesen einen Zug gesehen und nur diese Richtung, aber halte es für unwahrscheinlich, dass aus Richtung Ittersbach und/oder eine Stunde früher mehr Menschen die Bahn genommen haben.

2 Gedanken zu „Bahnanreise zum Sportevent – gute Idee?

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